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Winterharte Gräser, ein verspielter Begleiter in der kalten Jahreszeit

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Winterharte Gräser, ein verspielter Begleiter in der kalten Jahreszeit

Winterharte Gräser sind ein verspielter Begleiter in der kalten Jahreszeit. Mit ihren vom Reif bedeckten Grasrispen bringen sie im Winter zauberhafte zarte Schattierungen  in unsere Gärten. Es gibt winterharte Gräser in allen möglichen Variationen. Von einem niederen borstigen Busch ( Blauschwingel) bis hin zu hohen Blütenwedeln ( Pampagras) gibt es die unterschiedlichsten Spielarten. Ich möchte ihnen hier einige sehr schöne und interessante Arten kurz vorstellen.

Der Blauschwingel, ein niederes Gras

Der Blauschwingel (Festuca) ist ein niedriger kugelförmig wachsender Grasbüschel. Er bleibt mit 15-20cm Höhe relativ niedrig und ist in Gartenbeeten und Pflanzschalen eine wunderbare Ergänzung zu hohen Pflanzen. Der Blauschwingel hat wie der Name bereits vermuten lässt eine leichte bläuliche Farbe. An den Boden stellt der Blauschwingel keine besonderen Ansprüche. Er kommt mit jedem Boden gut zurecht und verträgt auch Trockenheit bis zu einem gewissen Grad. Gerne wird der Blauschwingel aufgrund seiner geringen Höhe auch auf Gräbern gepflanzt.

Das Carex, die Segge lebhafte Gräser zum Pflanzen

Die Segge kann je nach Sorte von 20cm bis zu 1m hoch werden. Am bekanntesten ist die Japansegge. Diese wird bis zu 40 cm hoch. Sie liebt halbschattige bis schattige Standorte. Die Boden sollte feuchter Garten oder Waldboden sein. Die Japansegge ist zweifärbig. das heißt ihre Blätter sind grün -weiß gestreift. Die Segge wird gerne in Staudenrabatten oder in Pflanzschalen gesetzt. Auch an Gehölzrändern ( Hier wachsen bereits höhere Sträucher oder kleine Bäume) fühlt sich die Segge wohl.

Die Waldschmiele, Deschampsia Hohe Gräser als Gartendekoration

Das Grün der Waldschmiele ist relativ unspektakulär und wird ca.50cm hoch. Wenn sich die Gräser Rispen in voller Blüte zeigen ist die Waldschmiele ein zauberhafter Anblick. Ihre Gräser Rispen können eine Höhe von 1m erreichen. Die einzelnen Rispen sind zart. Erst durch die Menge an Rispen ist sie im Herbst ein unvergleichliches  Schmuckstück. Die Waldschmiele soll im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Bis in den Herbst kommen dann die neuen Gras Rispen wieder. Sie liebt einen hellen, sonnigen Standort und passt wunderbar in Staudenbeet oder an den Gehölzrand.

Das Pampasgras, ein anspruchsvolles Ziergras

Das Pampasgras je nach Standort wird 2-3m hoch. Die Blütenwedel des Pampasgrases sind silberweiß, und 40-80cm lang ( werden gerne als Trockenblumen in Bodenvasen verwendet). Das Pampasgras ist jedoch anspruchsvoll. Es braucht sonnige Standorte und einen gut geschützten Platz  (Frostfrei) im Garten.  Während des Sommer reichlich Wasser geben. Regelmäßig düngen. Vor dem ersten Frost die Blütenwedel des Pampasgrases zusammenbinden und eine Laubschicht für den Wurzelballen aufbringen. Mit aufgestellten Fichtenzweigen zusätzlich den Wurzelstock abdecken.

Dies sind nur einige der vielen Grasarten die es gibt. Einige davon eignen sich wunderbar zur Gestaltung von Pflanzschalen für den Eingangsbereich im Winter. Andere machen mit ihren von Reif bedeckten Gras Rispen den winterlichen Garten um einiges interessanter. Ein Farbklecks für den Eingangsbereich im Winter ist die Calluna. Klicken sie hier um mehr über sie zu erfahren: http://Calluna ein Farbklecks im Winter